Debatte um Kürzung der Beamtenpensionen 

Leserbrief zu: Info-2026 Debatte um Kürzung der Beamtenpensionen WELT 15-04-2026

 

Die Beamtenpensionen sind nur ein Symtom, das in der deutschen Neidgesellschaft als populärer Aufhänger hervorsticht. Es kommt nicht auf die Durchschnittspension an, sondern auf den Vergleich des lebenslangen Einkommens der Durchschnittsverdiener. Die Spitzengruppe muß ausgeklammert werden, weil sich auch in der Rente  die Einkommen und Versorgungen der Führungseliten in der Wirtschaft nicht widerspiegeln. Deshalb müssen sie auch im öffentlichen Bereich ausgeklammert werden.

 

Die Politik muß gegenüber sich selbst aber auch gegenüber der Bevölkerung endlich eine ehrliche Beschreibung der Haushaltslage unseres Staates vornehmen. Das geht nur durch eine ehrliche und vollständige  Rechnungslegung und Konzernbilanz, die alle Verbindlichkeiten - insbesondere auch der Zins- und Personallasten auch über den Zeitraum der Finanzplanung hinaus - offenlegen. Das geht nur durch eine doppische Gesamtkonzernbilanz, wie sie jeder Firma vorgeschrieben ist. Nur diese ehrliche Gegenüberstellung von Verpflichtungen und zu erwartenden Einnahmen zeigt die tatsächlichen Möglichkeiten des öffentlichen Haushaltes auf. 

Ein solches System würde offenbaren, was wir schon jetzt an Lasten den künftigen Generationen aufgebürdet haben und was wir auf deren Kosten verfrühstückt haben.

 

Das ein solches System zu mehr Offenheit führt beweisen die Kommunen, denen ein solches System vorgeschrieben ist. Es mangelt am Mut zur eigenen Ehrlichkeit. Nur volle Transparenz ergibt  den Resonanzboden für tiefgreifende Reformen. Solange man der Bevölkerung durch "Buchungstricks" vortäuscht, die Probleme lassen sich durch Kredite lösen, kann keine Bereitschaft zu Opfern in der Gesellschat erwartet werden. 


 

 

Jochen-Konrad Fromme

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